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  • Buchpräsentation und #sbsmTaalk

    Am 21. September ab 18.30 findet der erste #sbsmTaalk aus Anlass der Erscheinens von «Soziale Bewegungen und Social Media» statt, dem «Handbuch zum Einsatz von Web 2.0» im politischen Aktivismus.

    Weil: Das gedruckte Buch ist da, gestern aus der Druckerei angeliefert, knapp 396 Seiten stark, mit 32 Beiträgen von 46 Autor_innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
    Soziale Bewegungen und Social Media Handbuch und Korrektursatz AusdruckeSoziale Bewegungen und Social Media HandbuchSoziale Bewegungen und Social Media Handbuch RückenSoziale Bewegungen und Social Media Handbuch Kunstwerk

    Der 1. #sbsmTaalk feiert die Buchveröffentlichung

    mit vielen Beteiligten des #sbsm Projekts: mit Autorinnen und Autoren, den Herausgebern, den Verantwortlichen des Verlags.
    Zeit: Mi, 21.9. ab 18.30
    Ort: (1) Fachbuchhandlung des ÖGB Verlags und (2) WWW.
    Moderation: Sonja Fercher
    Themen: die Buchveröffentlichung,
    ➊ das umfassende #sbsm “Cross Media” Projekt aus Handbuch, Web-Plattform und #sbsmCamp,
    ➋ die Themen des Buchs,
    #sbsmCamp im Oktober.

    Die Buchpräsentation wird per Live-Stream übertragen und im Netz auf den Plattformen Twitter und Facebook moderiert. Fragen zu Buch, Website und #sbsmCamp und Thesen zu “Sozialen Bewegungen und Social Media”, die via WWW an die Autorinnen und Autoren, die Herausgeber und die Verantwortlichen des Verlags gehen, werden in den 1. #sbsmTaalk miteinbezogen.

    Den 2. #sbsmTaalk wird es am Di, 18. Oktober 2011, dem Vorabend zum #sbsmCamp im ÖGB Catamaran und wieder live im WWW geben, dann mit Beteiligung von u.a. Wolfgang Lieb von den NachDenkSeiten, fluegel.tv aus Stuttgart, Antje Schrupp (live via Videozuspielung aus Frankfurt) und vielen anderen.

    Let’s start the #sbsm talking and debate

    Wir werden nicht die übliche Buchpräsentation mit Podium abhalten, sondern möchten gemäß des #sbsm Projekts den offenen Dialog führen, und zwar sowohl live in der Buchhandlung als auch live im & via Netz sowie vorher und nachher hier im Projektblog und den Social Media Plattformen.

    Ein Problem wäre schließlich auch, würden wir ein Podium einrichten und etwas über das Buch vortragen, dass wir gar nicht wüssten, wer da am Podium sitzen und was erzählt werden sollte. Es gibt zu viele Beitragende, zu viel zu erzählen. Da gibt es einmal die Grundidee des Handbuchs, die Entstehungsgeschichte eines Buchs, das über weite Strecken im und via WWW entsteht, das auch für einen Verlag neuartige Making Of, die diversen Ebenen des Buchs und die Elemente wie Kommentare, Links, Avatare usw. Da gibt es die Abkehr vom Copyright und den Umstand, dass alle Buchbeiträge frei online zur Verfügung stehen. Da gibt es das Camp und den Hintergrund, dass soziale Bewegungen und “als neuartig empfundener” politischer Aktivismus in unserer gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation immer wichtiger wird; Stichworte “Postdemokratie”, “Empört Euch”, #yeswecamp und … «gehen wir auf ein Ende des Kapitalismus zu?»

    Daher ganz einfach ins WWW gerufen und gefragt: Was sollen wir bei der Buchpräsentation erzählen? Worauf konzentrieren?

    Her mit den Fragen und Schwerpunktsetzungen.

    Und: was sagt ihr zum #sbsm Projekt?

    Vorschau auf die Debatte des 2. #sbsmTaalks

    Jetzt schon fragen wir uns und werden am 2. #sbsmTaalk debattieren:

    Was ist zu erwarten von den neuen sozialen Bewegungen in unserer Gegenwart einer so genannten Postdemokratie?
    Welche Rolle spielt das Netz für die neuen sozialen Bewegungen und vielleicht auch für die Erneuerung der alten sozialen Bewegungen?
    Welche Handlungsoptionen sehen wir und was bedeutet es, dass sich immer mehr empören?
    Was sind die Gemeinsamkeiten und was die Unterschiede zwischen einer Bewegung der Globalisierungskritiker_innen und den #unibrennt Besetzungen, der Freiheit statt Angst Bewegung und dem Widerstand gegen die neuen Rassismen, den #yeswecamp Bewegungen und den Unruhen in immer mehr Vorstädten weltweit, dem immer breiter werdenden Widerstand gegen feudalistisch agierende Machteliten in Europa und dem demokratischen Frühling in der arabischen Welt?
    Wie setzen wir das Netz und seine Möglichkeiten geschickt ein, wie sieht es mit der Bedrohung immer umfassender Überwachung oder gar Zensur aus? Und: sind naive Erwartungshaltungen in das Netz und die sozialen Netzwerke online wirklich ein großes Problem oder nutzen wir die Werkzeuge nicht sowieso subversiv und zweckorientiert?

    Vor diesem Hintergrund, welche Fragen und Ansätze sollten wir in einem Monat am #sbsmCamp und bei den #sbsmTaalks behandeln?

    Das ist eine Einladung zur Debatte. Am 21.9. diskutieren wir im Zuge des 1. #sbsmTaalks. Fragen und Thesen, die ihr hier oder via Twitter oder auf Facebook postet, werden uns dort und sicher auch noch in der weiteren Folge beschäftigen.