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Update: unsere 5teilige Section-Control
Darf ich vorstellen, die vier Kapitel und fünf Abschnitte unseres #sbsm Handbuchs:
■ Fallbeispiele, Manuals, NoBorders, Visionen als die vier Buchkapitel sowie
■ als weitere Ebene und fünfter Abschnitt das Glossar.
Mit der Navigation in der Sidebar rechts sind die Buchkapitel – und hier online als Blogs in Abschnitte organisiert – erstmals einfach zu erreichen. Wir haben zudem erstmals den Stand der Dinge erreicht, dass in jedem Abschnitt mindestens ein Beitrag schon online steht, it’s work in progress baby!
Eigentlich hatten wir diesen Punkt schon zwei Wochen vor den Feier- und Ruhetagen erreicht (, hier bei uns waren es zuallererst Ruhetage und unter blühenden Kastanienbäumen sowie am Donaukanal im Liegestuhl verbrachte “Frühlingsluft-hol-und Durchatmen-Tage“). Keine große Sache, und übrigens wird es wenn alles fertig und online ist auch eine wesentlich umfangreicher übersichtliche Navigation in der Navi-Leiste oben geben, aber doch Grund genug das kurz anzumerken und auf die bislang sichtbar publizierten Beiträge gesammelt hinzuweisen.
Kapitel der Fallbeispiele
Im Abschnitt der «Fallbeispiele» hat sich ja am frühesten und bislang am meisten getan. Was ist hier online und mehr oder weniger fertig, soll heißen, eigentlich schon druckreif:
- Da ist einmal der Beitrag von Anne Roth zu ihrem bekannten annalist-Blog und seinen Hintergründen. Empfehlungen eins bis fünf: wer die Geschichte noch nicht kennt, wie bei einem guten Buch ein- bis zwei Wochen Zeit nehmen und jedem Link folgen, vor allem im Blog von Anne Roth selbst die Geschehnisse und Chronologie nachlesen, als nächstes die Mediathek im annalist-Blog durchstöbern und Filme anschauen, die Videos von Vorträgen und Diskussionen, die Audiodateien anhören, dann natürlich den twitter- bzw identi.ca-Account von Anne Roth abonnieren und last but not least: widmet den Themen Überwachung, Privatsphäre, Datenschutz, Vorratsdatenspeicherung etc eure geschätzte Aufmerksamkeit. Was da manchen vielleicht wie weit entfernt vorkommt, es geht uns alle an.
- Das «Josefinische Erlustigungskomitee» ist das spannende und lehrreiche Beispiel einer etwas anderen und angenehm inspirierend anderen Bürgerinitiative, die sich bis heute auf vielseitige und kompetente Art und Weise gegen die Packeleien von Politik und Kapital wehrt. Matthias, einer der Autoren, hat zur Vorstellung dieses Beitrags bereits im Projektblog publiziert. Das Ganze erinnert in Struktur und Ablauf nicht wenig an Stuttgart 21.
- Der Beitrag (hauptsächlich) zum UG02 Diskussionsarchiv und (im geringeren Maße) dem Betriebsratsblog einer medizinischen Universität handelt von einem prototypischen Beispiel: ein zielgruppenspezifisches und themenzentriertes Blog, das außerhalb der Schar der Beteiligten kaum weitere Öffentlichkeit und – Vorsicht vor diesem Missverständnis – Relevanz zu haben scheint, ist für alle Beteiligten und ihre Kämpfe und Anliegen ein wichtiger Anker, ein Baustein und eine Schnittstelle gemeinsamen Wissensmanagements und Agierens. (Und so ganz nebenbei lebendiges Archiv der Zustände an den Universitäten, das bis vor den Ausbruch von unibrennt zurückgreift!)
- unibrennt! unibrennt! unibrennt! unibrennt! … bedarf keiner weiteren Vorstellung. Hier in unserem Buch wird natürlich nur ein kleiner Aspekt behandelt, die Pressearbeit der Audimax Besetzer_innen in der heißen Phase der Proteste im Herbst 2009.
- Ebenfalls keiner Vorstellung bedarf der Herr, der damals doch auch etwas überraschend amerikanischer Präsident wurde, was ein, zwei Jahre zuvor noch als ziemlich unwahrscheinlich gelten musste, dass Obama das schafft. Robert Misik hat sich gefragt, was man von der Obama-Kampagne für Wahlkämpfe und soziale Bewegungen lernen kann, und hat einen Buchbeitrag daraus gemacht, in dem auch etwas mehr einfließt als nur die Obama-Kampagne.
- Der Beitrag zur österreichischen Arbeitnehmer-Blogosphäre stellt bloggende Betriebsräte vor, weiblich wie männlich und als Körperschaft. Arbeitnehmer_innen nutzen Blogs, Twitter, Facebook als Kanäle für ihre Informationstätigkeit, so wie auch weiterhin Schwarze Bretter und Betriebsversammlungen zur Kommunikation und Informationstätigkeit genutzt werden. Das faszinierende und selbstbewusst stimmende ist, immer mehr sind sichtbar im Netz, politisch aktiv und unter einander vernetzt.
- Dann haben wir da das Interview mit Wolfgang Lieb, dem Mitherausgeber der NachDenkSeiten, diesem außergewöhnlichen Leuchtturm in der kritischen Gegenöffentlichkeit. Spannend und lehrreich, ein Genuss.
Zu diesen bereits publizierten kommen in nächster Zeit noch Fallbeispiele:
zum «Thema Tisch», der Selbstorganisation der Laienkirche im Netz, zu und von «fluegel.tv», ein RealityCheck für Online-Kampagnen, ein Artikel zum Einsatz von Techniken der Kommunikationsguerilla bei gewerkschaftlichen Kampagnen von ver.di und manches mehr.
Manuals Abschnitte
Die Manuals werden wir mit wenigen Ausnahmen zuletzt online stellen. Das Kapitel der Manuals ist übrigens noch einmal in drei Abschnitte unterteilt, in einen ersten zum Aufbau von Kommunikationskanälen und einer Informationsarchitektur, einen zweiten zum inhaltlichen Bespielen und Nutzen der Kommunikationskanäle und einen dritten zu Techniken der Beobachtung, Analyse, Steuerung und sicheren Kommunikation.
- Ein Schmuckstück, das so quasi als Appetitanreger schon publiziert ist Neulich am Kanal, eine Anleitung, wie mensch bzw gruppe sich daran macht, einen funktionierenden und breit genutzten Kommunikationskanal zu etablieren, auf den sich dann auch in dringlichen, Mobilisierung erfordernden Momenten zurück greifen lässt.
Manuals folgen zum Start bei Null ebenso wie zur Planung von Aktionen im öffentlichen Raum, dem Einsatz von Video(s) bis hin zu Anleitungen für das Monitoring des Online Universums und zur datensicheren Kommunikation. Stay tuned
NoBorders Kapitel
Hier wird ein schöner Bogen gespannt! Ehrlich, kindisch vielleicht, aber ich freu mich schon jetzt so auf den Abschnitt, wenn der dann hoffentlich bald fertig ist und in absehbarer Zeit mit all seinen fünf Beiträgen Online publiziert ist. Der Bogen? Von den Zapatisten, der ersten Bewegung, die das Potential dieses Dings “Internet” genutzt hat und – mensch muss sich das mal vorstellen – aus dem Urwald von Chiapas ein enorme und interessierte Weltöffentlichkeiten erreicht hat. Aber ich greife vor. Was ist schon publiziert?
- Die Kommunikationsgeschichte von ATTAC, diesem globalisierungskritischen Netzwerk, von dem ihr vielleicht schon gehört und wo viele wahrscheinlich schon etwas zur politischen Geschichte gelesen haben. Hier haben wir die Geschichte von ATTAC Deutschland und ATTAC Österreich vor der Frage, wie sich diese vor 10 Jahren sehr neuartige NGO selbst ihre Kommunikation organisiert hat.
Zurück zum Bogen:
der fängt also bei den Zapatistas, bei Seattle 1999 und dem Aufbau von indymedia.org an, geht über die Globalisierungskritikbewegung weiter zu transnationalen Netzwerken der Arbeitnehmer_innen, dann zur transnationalen Antirassismusarbeit in der ©Festung_Europa und schließlich bis hin zur engagierten Netzwerkarbeit für das Netz als uns alle angehende Infrastruktur, also für ein freies, ein noborders Internet für alle.
Kapitel zu Visionen
Zum Abschluss rundet ein Visionen-Abschnitt mit vier Beiträgen, das kürzeste Kapitel, unser #sbsm Handbuch mit Analysen, Überlegungen, Ausblicken ab. Diese Ausblicke seien hier mit kurzen, einfachen Labels als Diskurs 2.0, Zivilgesellschaft 2.0, Gewerkschaft 2.0 und Gegenöffentlichkeit 2.0 angekündigt. ![]()
Davon sind die ersten beiden Betrachtungen schon durchwühlbar:
- Antje Schrupp widmet sich dem Diskurs 2.0 – gestaltet ihn beiläufig gesagt seit geraumer Zeit aktiv mit – jenseits von Mainstream und Nische, viel gelesen, viel diskutiert, überlegt kommentiert, vielfältig vernetzt, kontinuierlich weiterentwickelnd, neugierig und offen, gut gelaunt und selbstbewusst, aus Liebe zur Freiheit.
- Philipp Sonderegger widmet sich Potentialen einer Zivilgesellschaft 2.0, der Verbindung von NGO Kampagnenarbeit und selbstorganisierter Bewegungen, Partizipation, Kreativität, der Kraft der Vielen.
Glossar
Kein eigenes Buchkapitel und auch kein Anhang auf den letzten Seiten des Buch, werden die Glossareinträge alle Kapitel des #sbsm Handbuchs bevölkern. Hier auf sozialebewegungen.org werden sie zusammengefasst und bekommen ein eigenes, nämlich das GlossarBlog. Drei Einträge sind dort bereits zu finden, als Vorschau, wie das bei uns so aussehen wird, WatchBlog, Twitter und Live-Stream, und weitere werden folgen …
… so wie überhaupt noch einiges folgt. Und alle so, *neugierig*
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[...] ebenso spannender wie berühmter Fall von Überwachungswahnsinn. (Hier ein aktueller Überblick zum Stand des Buchprojekts.) Tags: #sbsm, Überwachung, Deutsche Bahn, Soziale Bewegungen und Social Media LikeSei der [...]